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+++  in der Oberlausitz  +++

Vorführen

Projektoren
Für das Vorführen von Dia-AV´s mit Besucherzahlen ab 50 Personen und dem Kassieren von Eintrittsgeldern sollte es selbstverständlich sein, daß hochwertige Technik zum Einsatz kommt. Ich gehe dabei von Projektionsentfernungen von 8 bis 15 m und Leinwandgrößen ab 3x2 m aus. Als Projektoren kommen in diesem Segment nur noch Fallschachtprojektoren von Kodak, Leica oder Simda in Frage. Sie gewährleisten, daß die Dias exakt ausgerichtet im Lichtgang positioniert sind und sind bezüglich Zuverlässigkeit “unermüdliche Arbeitspferde”. Meine Erfahrungen habe ich mit 2 “Kodak Ektapro” - Geräten gemacht. Sie sind robust, dank einer 3-Punkt-Auflage gut justierbar und haben einen integrierten Lampenwechsler. Für geglaste Dias, und über etwas anderes sollte man gar nicht nachdenken, kommen 80-er Rundmagazine zum Einsatz. Bei nebeneinanderstehenden Projektoren ist der Magazinwechsel während des laufenden Vortrages kein Problem. Man sollte dafür ca. 10 sec. einplanen.

Projektionsobjektive
Genau wie bei den Fotoapparaten sind heute Zoomobjektive und Festbrennweiten im Einsatz. Die schlechtere Abbildungsleistung und geringere Lichtstärke der Zoomobjektive ist besonders in kleinen Räumen bei Projektionsentfernungen bis 8 m kein Problem. Dafür sind sie universell einsetzbar und gestatten entsprechende Freiheiten bei der Einrichtung und Bestuhlung des Vortragsraumes. Für Projektionsentfernungen ab 10 m sollten aber vorwiegend Festbrennweiten zum Einsatz kommen. Der Grund ist simpel. Jeder Vortragende hat bei diesen Entfernungen das Problem, daß selbst bei hochwertigen Projektoren nur noch wenig Licht auf der Leinwand ankommt. Und ganz entscheidend für den Lichtstrom, der den Projektor verläßt, ist das Objektiv. Wenn wir bedenken, daß an jeder Linse im Objektiv ca. 5% des Lichtes der Projektorlampe verlorengehen ist es ein riesiger Unterschied, ob ich ein Zoomobjektiv mit 9 Linsen oder eine Festbrennweite mit 3 Linsen einsetze. Das die Bildschärfe bei einer Festbrennweite natürlich besser ist versteht sich von selbst.

Projektionstisch
Dem Tisch für die Projektoren kommt eine hohe Bedeutung zu. Da in einer Überblendschau immer ein Projektor die Leinwand ausleuchtet während der andere Projektor den Diawechsel durchführt kommt es bei weniger stabilen Tischen zu einem ständigen Wackeln des Bildes auf der Leinwand - äußerst unangenehm.

Diarahmen
Für die professionelle Vorführung von Dia-AV´s kommen ausschließlich geglaste Dias in Frage. Die Gläser gewährleisten, daß die Dias im Lichtgang nicht “springen” und damit die Schärfe auf der Leinwand kurzzetig verlieren. Außerdem ist es bei den o.g. Fallschachtprojektoren vorteilhaft, wenn die Dias nicht zu leicht sind. Sie müssen ja mit ihrem Eigengewicht in den Lichtgang “fallen”. Wir setzen die Diarahmen “Gepe Pro” ein. Sie sind 2,3 mm stark, haben 3 Registrierpins zum sicheren Halten des Filmstreifens im Rahmen und sorgen dank einer Metallmaske für einen scharfen Bildrand auf der Leinwand. Die Alternative dazu sind Rahmen der amerikanischen Firma “Wess”.

Dia-AV?      Brillanz, Detailreichtum, Faszination!